„Wir kümmern uns“

20. Open House im Benzweg / Inhaberwechsel am 1. Januar 2019

Darmstadt, Dezember 2018
Wenn das Studio für Digitaltechnik Knaup einlädt, dann strömen die Gäste, ganz gleich, ob im Sommer oder im Winter. Daher war auch der 2. Weihnachtsmarkt gut besucht.

Mehr als 200 Gäste bevölkerten die kleine Budenstraße, die mit Original Darmstädter Glühweingläsern, Glühwein und Punsch für zünftige Weihnachtsmarktatmosphäre bei allerdings milden Temperaturen sorgte. Aufgrund einer benachbarten Baustelle war es ein wenig enger als sonst, was die Gemütlichkeit nur noch förderte.

„Wir haben das 20. Open House, unseren 2. Weihnachtsmarkt, ganz bewusst sehr familiär angelegt. Mehr als sonst stand der Austausch mit den Gästen und die Präsentation unserer Räumlichkeiten und Arbeitsphilosophie im Vordergrund, und weniger neue Maschinen oder Präsentationssysteme,“ so Armin Knaup. Das zwölfköpfige, multikulturelle Team  betreut große Kunden wie die Merck KGaA, die Software AG, Proctor & Gamble oder Coty aber auch viele kleinere Firmen und Privatpersonen. „Wir produzieren hier Vieles noch selbst – ganz einfach, weil die Qualität eine andere ist, und unsere Kunden den Standard, den wir bieten, erwarten. In dieser Hinsicht sind wir eine echte Manufaktur, und wir sind stolz darauf,“ so Armin Knaup. „Wir kümmern uns, und das spüren unsere Kunden. Beim Service und der Qualität unserer Dienstleistungen und Produkte.“

Die Besucher konnten sich davon bei den gut nachgefragten Betriebsführungen davon überzeugen. Rüdiger Johnen von Expolinc war mit zwei Kollegen präsent, um gezielte Nachfragen zu beantworten. Der langjährige Partner im ehemaligen PrintMedienCenter Darmstadt (PMC), göhde: Druck+Medien (ehemals BPR) − seit Mitte des Jahres am neuen Standort in der Darmstädter Wittichstraße −, war ebenfalls präsent. Inhaber Florain Göhde präsentierte das Leistungsportfolio, das die gesamte Palette der Druckvorstufe über Druck bis zum Mailing umfasst. Eine in Darmstadt nach wie vor einzigartige Servicekombination von Druckerei und Agentur.

Kaut-Bullinger aus Aschaffenburg, Vertriebspartner von unter anderem Epson Druckern; präsentierte einen neuen Drucker, den das SfDK ab Januar einsetzt. Der langjähriger Partner HP unterstützt unsere Z6100 Serie nicht mehr, weder im Support noch bei den Tinten. Die neue Druckergeneration genügt unseren Anforderungen leider nicht. Daher sehen wir uns gezwungen, auf Produkte eines anderen Herstellers umzustellen, so Armin Knaup. Das SfDK stellt um auf Epson; es wurden bereits drei weitere Drucker bestellt. „Wir bedauern diesen Schritt gehen zu müssen, weil wir sehr lange sehr gut mit HP zusammengearbeitet haben. Wenn wir allerdings die Qualitätsstandards halten wollen, die unsere Kunden von uns erwar-ten, bleibt uns keine andere Wahl,“ so Armin Knaup.

Tobias Knaup informierte über den Geschäftsbereich Werbetechnik/Montage. Das SfDK stattet unter anderem das Unternehmen Merck KGaA, in enger Abstimmung mit dem Merck-Branding-Team, mit dem ebenso vielseitig verarbeitbaren (und rückstandsfrei entfernbaren!) Wall-Art-Folien aus. Tobias Knaup, der dieses Geschäftsfeld betreut, gelang es, die Faszination für diese kreative Arbeit zu vermitteln: „Bei sorgfältiger Verarbeitung wirkt ein Wand-„Tattoo“ tatsächlich wie gemalt. Wir statten Räumlichkeiten aller Art in den verschiedensten Unternehmen mit der gewünschten Wall-Art aus. Dabei spielt die Größe kaum eine Rolle“. Tobias Knaup wies darauf hin, dass man z.B. im Fall Merck KGaA, Aufträge weitgehend eigenständig abwickle. Als eines von mehreren geschulten Unternehmen, arbeiten wir eng mit dem Brandingteam von Merck zusammen um das Corporate Design von Merck bestmöglich umzusetzen. Das entgegengebrachte Vertrauen von einem Weltkonzern dieser Größe macht uns als kleines Familienunternehmen natürlich sehr stolz, weil wir eine echte beratende Funktion haben. Und es ist ein Beweis für die Sorgfalt unsere Beratungs- und Arbeitsleistung, denn das CI von Merck ist außergewöhnlich komplex, wie bunt.“

Apropos bunt: die Photo-Box mit Verkleidungsutensilien, selbstverständlich auch solchen passend zur Weihnachtszeit wie Elchgeweih und Weihnachtsmützen kamen bestens bei den Gästen an. Das Catering mit Würstchen, Steaks, Kartoffelsupp und Gulaschsupp hatte die Wirtschaft „Sellemols“ aus Gundernhausen übernommen; „Bruno’s“ aus Darmstadt versorgte die Besucher mit Kaffee, Kakao und Waffeln. Am Ende hatten die Gäste herzhaft zugelangt: eine Bratwurt und zwei Steaks waren übrig! Eine Punktlandung! „Offenbar hat’s geschmeckt!“, so Tobias Knaup.

Die Getränkeversorgung hatte das Team des SfDK selbst übernommen – ebenso wie die das gesamte Eventmanagement: „Wir sind ein echtes Team, mehr noch: eine Familie, und es hat viel Spaß gemacht, den Tag vorzubereiten,“ sagt Armin Knaup. Die Büdchen wurden übri-gens in Bremen ausgeliehen. Kein Aufwand war zu groß, den Besuchern des Weihnachtsmarkts etwas zu bieten!

Spende statt Präsente

In diesem Jahr erhalten Kunden und Partner des SfDK übrigens kein Präsent. „Wir haben uns entschlossen, mit 3.500 Euro die Stiftung „Du musst kämpfen“ zu unterstützen. Hier wissen wir, was mit dem Geld passiert, und dass es sinnvoll eingesetzt wird.“ Die Stiftung fördert sporttherapeutische Projekte für an Krebs erkrankte Kinder. Armin Knaup und das Team übergaben den Scheck an Stiftungsgeschäftsführer Martin Heimes. Schon bei früheren Open House-Veranstaltungen hat das SfDK Aktionen zugunsten regionaler caritativer Einrichtungen oder Initiativen ausgerichtet oder unterstützt, darunter das Kinderhospiz Bärenherz, Wiesbaden, die Prinzessin Margaret-Kinderklinik des Alice-Hospitals, Darmstadt oder den Weltladen Darmstadt.

Inhaberwechsel ab Januar

Keine Angst: Knaup bleibt Knaup! Aber alles muss sich ändern, damit alles bleibt wie es ist: nach 21 Jahren gibt Inhaberin Inge Knaup die Verantwortung ab und übergibt an ihren Sohn Tobias, bislang neben Armin Knaup Prokurist des SfDK. Die Weichen dafür wurden bereits im vergangenen Sommer gestellt, als das Studio für Digitaltechnik Knaup in eine „e.K. („eingetragene Kaufmann“) umfirmierte. Armin und Tobias Knaup wurden zu Prokuristen ernannt. Diese Funktion wird Armin Knaup auch nach dem 1. Januar 2019 auf Wunsch seines Sohnes weiter inne haben: „Ich möchte auf die jahrzehntelange Erfahrung meines Vaters nicht verzichten“, so Tobias Knaup. „Ich freue mich, weiter zu machen, aber ich werde etwas kürzer treten,“ ergänzt Armin Knaup.

Tobias Knaup, ausgebildeter Mediengestalter (Gestaltung u. Technik), hat gerade eine zweimonatige Elternzeit hinter sich. „Es war eine sehr schöne Zeit, die ich nur jedem werdenden Vater empfehlen kann! Diese Zeit hat mich in meinem Entschluss die Firma weiterzuführen nur noch weiter bestärkt. Ich kann mir nicht vorstellen, was einen zukünftigen Jungunternehmer mehr antreibt, als die Aussicht, seinem Kind eine anständige Zukunft bieten zu können.“ so Tobias Knaup. Er wird das SfDK gemeinsam mit seiner Frau Natalie führen und so der familiären Firmentradition treu bleiben.

Mehr Informationen zur Stiftung: https://dumusstkaempfen.de